Schul-Erinnerungen 1968

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Bleibende Erinnerungen im Schulalltag sind Wandertage und Klassenfahren (aufgeschrieben von Renate Tepel)

Zu unseren jährlichen Wandertagen zählten die gemeinsamen Bundesjugendspiele mit den Schülern aus Braunsen, Ober- und Niederwaroldern auf der Waldschmiede.
Wandern – im wahrsten Sinne des Wortes – denn wir legten die Strecke mit unseren Sportrucksäcken zu Fuß von Elleringhausen bis zur Wandschmiede zurück.
Am Tage zuvor wurde die Mittagsmahlzeit, Kartoffelsalat, im Hause von Lehrer Holzmann zubereitet.

Unser „Sportstadion“ war am nächsten Tag dann der Bereich um die Waldschmiede. Auf der Teerstraße, links, waren die Sprintstrecken 50 und 75 Meter; wohlgemerkt wir hatten zuvor den Weg dorthin zu Fuß zurückgelegt, auch die Kleinen. Auch die Disziplinen Weitsprung und Schlagball wurden bewertet. Zum Schluss erhielten alle Teilnehmer ihre Urkunden und es ging zurück nach Elleringhausen, manche fröhlich, manche traurig, je nach dem Erreichen des Punktestandes. Meiner Erinnerung nach bekam man bei 40 Punkten eine Siegerurkunde und bei 56 Punkten eine Ehrenurkunde.

O.L: 1968, Schulabschluss | O.R: Pause bei den Bundesjugendspielen a d Waldschmiede | U.L: Vorbereitung Bundesjugendspiele | U.R: Wanderung zur Waldschmiede, Bundesjugendspiele

Und klar – Schwimmen lernen wollten und sollten wir auch. Es war ein Kunststück, wie Herr Holzmann den Fahrdienst zustande gebracht hat. Teilnehmen wollten viele Schüler, Autos wurden benötigt und fahrwillige Eltern gesucht. Samstags vormittags ging es ins Mengeringhäuser Freibad, wo der Schwimmmeister Böhme allen das Schwimmen beibrachte. Später erlangte man dann noch Frei- und Fahrtenschwimmen.

In all den Schuljahren haben wir auch eine Tagesfahrt an die Weser unternommen. Einige Familienangehörige kamen als Begleitpersonen mit.
Als Schulabschluss im Jahr 1968 wurde von Familie Holzmann eine 3-tägige Klassenfahrt nach Frankfurt/M. Unternommen. Es war die Heimat des Lehrerehepaares.
Los ging es mit dem Zug ab Twiste; wir mussten mehrmals umsteigen um die Großstadt zu erreichen. Unser Quartier war das ‚Haus der Jugend‘, irgendwo am Main. Wir sahen die Frankfurter Sehenswürdigkeiten, ein Besuch im Kaufhaus Hertie war auch dabei. Hier durften wir uns in Kleingruppen eine gewisse Zeit allein umschauen. Noch heute ist es beeindruckend, welche Verantwortung Herr Holzmann mit dieser Reise auf sich genommen hat.

Ausflug zur Weser, Karlshafen, 1965/66


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