Hufschmied

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Historie des Hufschmieds

Der Beruf des Hufschmieds hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Hufschmiede waren schon immer wichtig für die Pflege und das Wohlergehen von Pferden, die eine zentrale Rolle in der Kriegsführung, der Landwirtschaft und der Fortbewegung spielten.

Im Mittelalter waren Hufschmiede unentbehrlich für die Arbeit der Ritter und Bauern. Sie fertigten Hufeisen an, die den Pferden den nötigen Halt auf unebenem Gelände und Asphaltstraßen gaben. Außerdem waren sie in der Lage, beschädigte Hufe zu reparieren, um die Gesundheit der Pferde zu erhalten. Der Beruf des Hufschmieds war damals eine wichtige Handwerkskunst und wurde von Meistern und Gesellen ausgeübt.

Im 18. und 19. Jahrhundert wurden Hufschmiede immer wichtiger für den Transport von Waren und Personen. Die Entwicklung von Eisenbahnen und Straßen erforderte Pferde, die in der Lage waren, schwere Lasten zu ziehen und lange Strecken zurückzulegen. Hufschmiede trugen dazu bei, die Pferde in gutem Zustand zu halten und die Transporte sicherer und schneller zu machen.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor der Beruf des Hufschmieds an Bedeutung, da sich die Verkehrsmittel und Arbeitsmethoden veränderten. Heute ist der Beruf des Hufschmieds jedoch noch immer relevant, insbesondere im Bereich des Sports und der Freizeit. Hufschmiede sind auch weiterhin wichtig für die Pflege und Gesundheit von Pferden in der Landwirtschaft und im Reitsport.

Der Hufschmied

Mit Hammer, Nagel, Nageleisen, Lederschürze und stets einigen blauen Flecken ausgestattet, war (und ist) er der, der den Viechern die Hufe mit den glücksbringenden Hufeisen Feld- und Wiesensalonfähig zimmert.

Das klingt schlicht und einfach, nichts leichter als das, mag so mancher bei sich denken. Jedoch das Wichtigste, das dem Hufschmied inne sein muss, ist der ehrliche, tiefe, den Augenkontakt haltende und Ross, Hengst und Wallach Führung gebende Blick. Sonst wird das nix mit dem Beschlagen. Und schon so mancher der da meinte, Ross, Reuze oder Stier, Esel, Kamel und Hengst mit langem Stock, böser Peitsche, und großmächtigem Gehabe daher zu kommen, wurde von Schicksal, Tritt, Schweifschlag oder auch einem rückseitigen „In die Fresse“ eines Besseren belehrt.

Götten Willi un‘ Schluckebiers Horst in Aktion

Ein Film von Karl-Heinz Göbel

Willi Götte war noch gelernter Hufschmied und beschlug stets die Pferde in der Umgebung von Elleringhausen.

Horst Schluckebier der sein Pferd Falke beschlagen ließ, packte mit an.

Die Hufeisen wurden übrigens damals noch in Götten Schmiede von Hand, Feuer und Hammer gefertigt, so wie der alte Willi auch die Pflugschar, Eggezinken und so manche Axt in seiner Esse schmiedete.

Doch das… ist eine andere Geschichte.



Und wehe er machts dem Tier nicht recht

Hier differenzieren sich übrigens Hufe, Klauen und Zehen, Schweife, Schwänze, Ruten, Ringeldings und Sonstige in keiner Weise. Denn wenn’s am Euter klemmt, in der Flanke zwickt, an den Nüstern juckt, am Schweif zupft, der Herdentierpanische Schreck aus dem falschen Augenwinkel sich nähert, der falsche Duft, die unangekündigte Bewegung, der falsche Moment schlichtweg, dann schepperts schon mal.

Und hat der Hufschmied seinen Eisen-Nagel-Job richtig und gut gemacht, tja, dann schepperts eben umso schlimmer. Zumindest für den ders Pferdchen erschreckt hat 😉

Freuen wir uns auf weitere Anekdoten, Filmchen, das ein oder andere Foto aus alter und jüngster Zeit zum Hufschmied in Elleringhausen.

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