Bildwand

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Bildgewaltige Leinwand von Dieter Blum im DGH Elleringhausen

Das Wandbild im DGH wurde im Auftrag von Karl-Heinz und Brunhilde Göbel anlässlich deren Silberhochzeit 1997 an den Künstler und guten Freund der Familie Göbel, Dieter Blum in Bad Arolsen in Auftrag gegeben.

Bild im DGH gestiftet von Fam. Göbel und gemalt von Dieter Blum
Zerschneiden?

Es sollte ein großformatiges Gemälde entstehen, welches in kleine Sektionen aufgeteilt, zum Wohl der Dorfgemeinschaft Elleringhausen zu versteigern wäre.

Lange überlegte der Künstler, ging ans Werk und es entstand ein prachtvolles, die Geschichte Elleringhausen erzählendes, zumal Anekdoten und Historie gleichermaßen huldvoll als auch schmunzlerisch betonendes Bild von sechsmeterfünfzig Breite und vier Metern Höhe. Dies hinzubekommen, stellte Dieter Blum allerdings vor eine nahezu unbändige Herausforderung, denn in Bad Arolsen war weder in Familie Blums Eigenheim noch anderswo und längerfristig ein solch großes Atelier zu finden, das die Ausmaße der großen Leinwand beherbergen konnte.

Nachdenken, Entschluss fassen, Koffer, Farben und Geduld, Ideen und die Staffelei – welche wohl eher aus Dachlatten und Balken zu sein bedurfte – ins Auto geladen und losfahren. Ziel der Reise war das Dachgeschoss in der Kirche von Blums Zweitwohnsitz in Macanet, Spanien. Dort würde Dieter das Weiße Ungetüm irgendwie aufzuhängen wissen und vor Ort die ersten Pinselstriche zu den gedanklichen Interpretationen aus Kalla und Brunis Vorstellungen zur Geschichte Elleringhausen malen.

Die hintergründliche Zusammenfassung der einzelnen Bildabschnitte sowie des Gesamtwerkes trug Dieters liebe Frau Winny in einer Gedichtform kurzerhand zu Papier. Diese geht wie folgt…

(Klick auf den Pfeil unter der Buch-Abbildung blättert durch die einzelnen Seiten (Bitte Ladezeit gewähren))


Pünktlich zur Silberhochzeit

Nach einem halben Jahr und pünktlich zu Göbels Silberhochzeit im Oktober 1997 lieferten Winny und Dieter das Bild bei Bruni und Kalla in Elleringhausen ab und es wurde sogleich an der inneren Giebelwand im DGH aufgehangen, wo es bis heute hängt.

Als die Elleringhäuser/innen das Bild sahen, wollte niemand, dass das Werk zerschnitten werde, und so ist es als Gesamtbild erhalten geblieben. Eintönig war die Resonanz zum Zerteilen des Gemäldes, „Es soll lieber in einem Stücke die Wand der Halle schmücken.“



So fand es einen dauerhaften Platz und hängt bis dato gern gesehen, oft betrachtet und nicht selten bestaunt und interpretiert im Ellerkusener Dorfgemeinschaftshaus.

Eine kleine Besonderheit sei hier noch erwähnt, die im Bild ganz oben links zu erkennen ist.  Darin überreicht Karl-Heinz Göbel der damaligen Pfarrerin, Frau Annette Rheidt, einen Scheck. Dies geschehen und festgehalten auf dem Hintergrund, dass der Malerbetrieb Göbel sein fünfundsiebzigjähriges Betriebsjubiläum feierte und statt Sachgeschenken um Spenden für die Elleringhäuser Kirche bat. Denn in der Kirchengemeinde war die Reparatur der großen Glocke überfällig, sie sollte eine neue Krone bekommen.

Zusammengekommen an Spendengeldern sind seinerzeit Zwölftausend Deutsche Mark, die einen beträchtlichen Teil der Renovierungsarbeiten abdeckten.

Text Juni 2023, Bruni Göbel, Bilderbuch KH und Bruni Göbel, erstellt mit DFlip von R. Göbel

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