Baum im Wind

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Die Geschichte vom umgeblasenen Weihnachtsbaum

Anekdotenabend im April 2023, Renate und Henner Rohde erzählen die Geschichte vom Weihnachtsbaum schmücken. Damals wurde der Weihnachtsbaum zuerst zur Weihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt, und dort auch fein herausgeputzt und geschmückt. So ward der Weihnachtsbaum also im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt, und mit den schönen, uralten, handgefertigten und mundgeblasenen Weihnachtskugeln behängt.

Welch eine Pracht.

Anschließend sollte der Baum in all seinen Farben und in güldenes Lametta gehüllt, vom Dorfgemeinschaftshaus zur Kirche transportiert werden.

Dazu nahmen der Kirchendiener Bangerts August sowie sein Gehilfe, der Herr Krume eine Schiebekarre. Mitten im Dorfe, als ein Windstoß den schönen Baum erfasst haben musste, ging die nunmehr doch recht schwer zu steuernde Karre um, der Baum stand schließlich aufrecht darin.

Der Wind blies, der Baum fiel und es schepperte gehörig auf der Landstraße. Klirrend das Glas der Kugeln, Äste brachen, Nadeln fielen.

Als dann nach dem vermeintlichen Transportprojekt besagter, schön verzierter und anmutig anschaulicher Weihnachtsbaum in der Kirche ankam, stellte man traurigen Auges fest, dass alle Kugeln kaputt, und der Baum auch kaum noch Nadeln hatte.

Made in China?

Der Transport bedingte also, dass fortan die etwas günstigeren Weihnachtskugeln, „Made in China aus Kristall-Plastik-Glas-Verschnitt“ den Baum sowohl im DGH als auch in der Kirche zu Ellerkusen schmückten.

Und die Moral von der Geschicht‘: „Nen schmucken Christbaum schiebst du besser nicht.“

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