TSV Bezirkssingen 1956

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Chor 1956

30-Jahrfeier der Gesangsriege/ Bezirkssingen und Fahnenweihe

1956 feierte die Gesangsriege des Turn- und Sportvereins ihr 30-jähriges Bestehen und nutze diesen Anlass zur Ausrichtung des Bezirkssängerfestes. Während des Kommersabends wurde die erste erwähnte Fahne geweiht. Der zweite Tag begann mit einem Festgottesdienst, an den sich ein beeindruckender Festzug durch das schön geschmückte Dorf anschloss, der zum Festplatz führte. Der Nachmittag wurde von den einzelnen Chören mit Beiträgen gestaltet. Auch der Elleringhäuser Frauenchor trug zum Gelingen bei und wurde dem Verein angegliedert.

Fahnenweihe 1956
Fahnenweihe 1956

Der Gesang öffnet die Herzen

30-Jahrfeier der Gesangsriege des TSV Elleringhausen – Fahnenweihe und Bezirkssängerfest – Eindrucksvoller Festzug

Elleringhausen. Zu einem einzigartigen, von echter Begeisterung getragenen Bekenntnis zum deutschen Lied wurden die beiden Sängertage in dem im festlichen Maiengrün prangenden Dörflein Elleringhausen. Nicht nur an den die Straßen überspannenden Girlanden, sondern auch an Häusern und Zäunen grüßten Willkommensschilder die Sänger und Gäste dieses schmucken Dörfchens im reizvollen Wildetal am Fuß des Langen Waldes.

(Ablichtung: WLZ 1956)

Ein Kommers am Samstagabend

leitete die Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Gesangsriege des Turn- und Sport-Vereins Elleringhausen und der damit verbundenen Fahnenweihe ein. Zahlreiche Ehrengäste und als Gastvereine die Männergesangvereine „Harmonie“ Korbach und „Einigkeit“ Twiste (beide unter der Chorleitung von Heribert Middeke), sowie die Gauriege des Turngaues Waldeck waren erschienen, um an dem Ehrentag des Brudervereins Elleringhausen teilzunehmen und mit ihren Darbietungen den Festakt verschönen zu helfen.

Außer den genannten Vereinen konnte der 1. Vorsitzende des TSV Elleringhausen, Heinrich G ö b e l, als Ehrengäste u. a. den Vorsitzenden des Waldeckischen Sängerbundes, Mittelschullehrer Klaus (Korbach), den Bezirksvorsitzenden Karl Valentin (Sachsenhausen), den Ehrenchorleiter des Bezirks „Langer Wald“, Hauptlehrer Otto Ihm (Sachsenhausen), Bürgermeister Fritz Schluckebier (Elleringhausen) und Bürgermeister Ludwig Schieferdecker (Nieder-Waroldern), als Vertreter des Turngaues Waldeck, Hermann Steuber (Lelbach), den Ehrerivor-sitzenden des TSV Elleringhausen, Georg Wittmer, und den Ehrenturnwart Ludwig Mirk, sowie die Vertreter der Nachbarvereine begrüßen.

Der 1. Vorsitzende des Sportkreises Waldeck, Hans M a r o w s k y (Elleringhausen), verlas die Vereinschronik und gedachte dabei des Begründers der Gesangsriege des TSV Elleringhausen, des verstorbenen Hauptlehrers Martin G e r h a r d, der 1925 nach Elleringhausen gekommen und sofort bemüht war, dem 1920 gegründeten Turn- und Sportverein Elleringhausen eine Gesangsriege anzugliedern.

Der Dank für das gute Zusammenwirken Turnen, Sport und Gesang gelte jedem einzelnen im Verein, sagte Rudolf Kla (nicht zu entziffern) in seiner Festansprache. Turnen und Gesang öffneten die Herzen für alles Schöne und schaffen Entspannung in der Unrast unseres heutigen Daseins.

Der Bundesvorsitzende des WSB beglückwünschte den Jubelverein und betonte, dass er stets seinen hohen Zielen treu geblieben sei. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Verein auch weiterhin in der kleinen Gemeinde Elleringhausen ein Hort der Leibesertüchtigung und der kulturellen Arbeit unter der neuen Fahne bleiben möge, die die gemeinsame Arbeit auch nach außen hin dokumentiere.

Grün-weiß ist die Fahne. Die eine Seite trägt auf grünem Grund die Initialen der Deutschen …

(hier fehlt leider die rechte Seite des Zeitungsausschnitts)

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