Hof Kappelmühle

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Familie Klein und die Kappelmühle

Das Haus und die Mühle wurden im 12. Jahrhundert erbaut. Seit 1870 befindet sich das Anwesen im Besitz der Familie Klein. 1995 begann Friedhelm Klein die Gebäude zu modernisieren und umzubauen. Heute leben dort Friedhelm und Edith Klein (geb. Becker) mit Tochter Mona. Urgroßeltern waren Heinrich und Henriette Klein (geb. Tillenius), Großeltern Fritz und Luise Klein (geb. Friedewald), Eltern Adolf und Anna Klein (geb. Gautier).

Die Mühle wird heute nicht mehr zum Mahlen von Korn genutzt, es wurde eine Turbine zur Stromerzeugung eingebaut.

Es handelte sich bei der Kappelmühle um eine Kornmühle und um einen landwirtschaftlichen Betrieb. Seit dem 12. Jahrhundert wird in dieser Form Landwirtschaft und Gewerbe betrieben.

Die Kappelmühle

1870 kaufte Heinrich Klein die Kappelmühle von Familie Fuchs. Arbeit und Sorgen brachten Heinrich Klein bald auf das Todesbett. Fritz Klein, Sohn von Heinrich Klein, übernahm die Mühle und baute diese mit großem Kostenaufwand um.

Um 1860 hatten die Mühlen ihre größte Produktivität. Zeitgleich begann jedoch auch das „Mühlensterben“, welches sich über 100 Jahre hinzog und den Niedergang der kleinen aber auch der großen Mühlen bedeutete.

Das alte Mühlrad

1964 wurde der Mahlbetrieb in der Kappelmühle eingestellt. Der landwirtschaftliche Betrieb wird bis heute im Nebenerwerb fortgesetzt.

Die Kappelmühle ist heute im Besitz der vierten Generation von Friedhelm Klein.

1990 wurde das Wasserrad durch eine Turbine ersetzt und die Wasserkraft wird seitdem zur Stromerzeugung genutzt. 1995 baute Friedhelm Klein die Mühle zu Wohnraum um.

Katja Krummel, 14.01.2023


Anm. R Göbel: Ein Auszug aus Archive Org zu Hof Cappel unter Die Ellenburg


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